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Nachricht vom 06.09.2016 - Telekom Spieltaganalyse
Auch in seinem letzten Saisonspiel hat der ZCGZ Traditionsverein seinen Negativtrend nicht stoppen können, zumindest aber noch einmal eine ansehnliche Leistung gezeigt. Beim 2:4 gegen FG Hannover wäre mit besserer Chancenverwertung ein Remis möglich gewesen. Die beiden Halbzeiten waren indes unterschiedlich wie Tag und Nacht. Die ersatzgeschwächten Teams boten im ersten Durchgang langsamen, aber konzentrierten Fußball. Die FG erwies sich erneut als kombinationsstarke Truppe, die näher am Führungstreffer dran war. Dennoch ging es torlos in die Pause.
Anschließend wurde die Partie bisweilen vogelwild. Nach dem 0:1 glich der ZCGZ postwendend per Elfmeter aus und hatte anschließend zwei dicke Möglichkeiten, das Spiel komplett zu drehen. Doch bald schon stand es 1:3 und nach dem 1:4 schien alles aus. Doch nach dem 2:4 bot sich den Traditionalisten in den letzten fünf Minuten noch eine Vielzahl hochkarätiger Chancen, wie man sie sonst im ganzen Spiel kaum bekommt. Die Verwertung war jedoch mau, mehr als ein Aluminiumtreffer sprang nicht heraus.
Trotz der katastrophalen Bilanz in der Rückrunde ziehen Spieler und Verantwortliche ein positives Fazit der ersten Spielzeit im FFVH-Verbund. Auch wenn die sportlichen Möglichkeiten limitierter sind als gedacht, so hat sich doch eine menschlich tolle Truppe zusammengefunden, die Spaß am gemeinsamen Kick hat. Die drei Siege aus der Hinrunde und die Tatsache, dass sämtliche Niederlagen recht knapp zustande kamen, lässt auch im sportlichen Bereich hoffen. Eine Fortsetzung in 2017 scheint mehr als wahrscheinlich.

Nachricht vom 23.08.2016 - Telekom Spieltaganalyse
Auch heute bot sich den Zuschauern wieder ein hochklassiges Duell in der FFVH-Staffel 5: auf der einen Seite der ZCGZ Traditionsverein, seines Zeichens seit 13 Tagen ungeschlagen. Und auf der anderen Seite die Superkickers, bei denen der Name ja schon sagt, dass sie super sind. Entsprechend ging es gleich gut los auf dem Platz des BV Werder Hannover an der schönen Mecklenheidestraße. Zunächst zeigten die Superkicker mit zwei Aluminiumtreffern, dass sie über Schusspräzision olympischer Güte verfügen. Doch zunehmend bekam der ZCGZ das Spiel unter Kontrolle und erlangte kurz vor der Pause per Konter eine dicke Chance zur Führung.
In der Halbzeit besprach der Traditionsverein einen Taktikwechsel: dem Gegner a) in der gegnerischen Hälfte viel Raum lassen und dann b) ab der Mittellinie eng decken. Nach dem Wiederanpfiff wurde Teil a) der Strategie auch gleich so gut umgesetzt, dass spontan auf b) verzichtet wurde. Die Superkicker erlangten nun einen deutlichen Vorteil und gingen nach mehreren Warnschüssen verdient mit 1:0 in Führung. Der ZCGZ wehrte sich jedoch gegen den Rückstand und agierte wieder offensiver, angetrieben vom furchtlosen Ulle, und holte 10 Minuten vor Schluss einen Elfmeter heraus. So hätte es noch ein schöner Abend werden können - aber wir wissen ja alle: das Leben findet nicht im Konjunktiv statt. Nach dem verschossenen Elfmeter war ein Sieg kaum noch möglich und auch ein Remis unwahrscheinlich, daher konzentrierte sich der ZCGZ in der Schlussphase darauf, wenigstens die Niederlage souverän über die Zeit zu bringen. Mit einer Mischung aus phlegmatischer Bewegungslosigkeit und großzügig ausgelegter Deckungsarbeit gelang dies auch recht gut. Geschickt wurden zudem einige technische Stockfehler eingestreut, und so ließ das erbettelte 0:2 nicht mehr lange auf sich warten.
Mit der heutigen Niederlage hat der ZCGZ Traditionsverein den vorletzten Rang 6 in der Tabelle nach oben erfolgreich abgesichert. Nur ein Sieg am letzten Spieltag gegen FG Hannover könnte daran noch etwas ändern, doch Zuschauer der heutigen Partie haben diesbezüglich wenig Sorge. Nach unten geht auch nichts mehr, zu trostlos ist die Bilanz des Tabellenletzten TrendID, der sämtliche Hinrundenspiele verlor und dann ausgerechnet nach einem völlig überraschenden 8:3-Sieg gegen den damaligen Tabellenführer sein Team komplett aus der Liga abmeldete. Wir bleiben aber trotz der einen oder anderen Prise Galgenhumor natürlich dem ZCGZ treu und melden uns in zwei Wochen noch einmal wieder mit kompetenter Berichterstattung vom finalen Saisonspiel.

Nachricht vom 08.08.2016 - Telekom Spieltaganalyse
Auch heute konnte der ZCGZ Traditionsverein seine Niederlagenserie nicht stoppen. Beim Spitzenreiter FC gEMIDe wurde aber lange gut dagegen gehalten, ehe es doch noch zu einer 0:3-Pleite kam.
Mit nur einem Wechselspieler versehen, musste der ZCGZ von Anfang an gegen die athletischen und kombinationsstarken Tabellenführer Beton anrühren. Mit großer Moral stemmte sich der Traditionsverein gegen das pfeilschnelle Spiel des Gastgebers und ließ keine Lücken in der Hintermannschaft zu. Wieder und wieder rannte gEMIDe an, doch der ZCGZ warf sich in jeden Schuss und blockte alles ab, was aufs Tor kam. Ecken, Freistöße, Abpraller - nichts kam durch.
Auch im zweiten Durchgang blieb es eine großartige Abwehrschlacht. Zunehmend schwanden die Kräfte gegen die bravourös aufspielenden gEMIDer, doch bis 10 Minuten vor Schluss stand die Null. Dann entschied der Gastgeber mit einem Doppelschlag das Spiel und setzte in den Schlussminuten noch einen dritten Treffer drauf. Zudem gab es noch eine kuriose gelb-rote Karte für den FC.
Die vierte Niederlage in Folge nimmt dem ZCGZ in der Tabelle mehr und mehr die Luft zum Atmen. Die vorbildliche Einstellung am heutigen Abend gegen einen starken Spitzenreiter lässt für den Saison-Endspurt jedoch hoffen. Noch kann es in der Tabelle bis auf Platz 4 aufwärts gehen, was ein respektabler Abschluss der ersten FFVH-Spielzeit für den noch jungen Traditionsverein wäre.

Nachricht vom 03.08.2016 - Telekom Spieltaganalyse
Nach der Partie kamen die Spieler des ZCGZ Traditionsverein sofort zusammen und bildeten einen Kreis. "Lasst uns heute nicht die Schuld bei einzelnen Mitspielern, beim Schiri, bei der Gangart des Gegners oder sonstwo suchen - das Ding haben wir allein, und zwar alle gemeinsam verbockt", so lautete die Parole. Dieses ehrliche Fazit muss über die wohl bitterste Niederlage der Vereinsgeschichte gezogen werden.
Flashback. 25 Minuten zuvor herrschte noch eitel Sonnenschein in der heimischen Mühlenberger MSV-Arena. Der ZCGZ führte gegen den Tabellennachbarn "Der Partylöwe" mit 2:1, und dann kassierte ein Spieler der Gäste sogar noch Gelb-Rot. Er hatte dem Schiedsrichter - trotz Vorbelastung aus der 1. Halbzeit wegen eines Handspiels - empfohlen, ein bisschen mehr Bewegung auf dem Platz zu zeigen. Nun war er es, der zusätzliche Bewegung zeigen musste - nämlich den vorzeitigen Gang in die Duschkatakomben. Alles schien also bereitet für den zweiten Heimsieg der Traditionalisten.
Doch es kam genau andersherum. Im Gefühl des sicheren Sieges - oder aus Angst vor einer Blamage? - verlor der Gastgeber seine Linie. Wilde Angriffe mit zu offener Abwehr, einfache Fehler, unnötige Steilpässe: Das Team hatte keinen Rhythmus und keine taktische Disziplin mehr zu offerieren. Und so gelang es den Partylöwen, trotz Unterzahl eine Reihe brandgefährlicher Konter zu fahren und das Blatt nicht nur zu wenden, sondern sogar mehrfach nachzulegen. Am Ende stand gar ein 2:5 auf der Anzeigetafel.
Nach diesem deftigen Nackenschlag muss der ZCGZ nun in der Tabelle wieder nach unten schauen. Immerhin lastet kommenden Montag kein Druck auf dem Team: Gegen Spitzenreiter FC gEMIDe, das faire wie starke Flüchtlingsteam, wird der Traditionsverein als Außenseiter antreten. Womöglich behagt ihm diese Rolle besser. Ein überzeugender Auftritt, idealerweise sogar ein Punktgewinn - das wäre Balsam auf die frischen Wunden und würde das Selbstbewusstsein rechtzeitig vor den wichtigen drei letzten Spielen Ende August/Anfang September aufrichten.

Nachricht vom 13.06.2016 - Telekom Spieltaganalyse
Erneut ist ein Spiel des ZCGZ Traditionsverein von einer Tätlichkeit des Gegners überschattet worden. Im heutigen Duell der Staffel 5, das mit 2:3 gegen den ZCGZ endete, wurde ein gegnerischer Spieler mit der roten Karte des Feldes verwiesen. Schade, bereits vor kurzer Zeit hatte es einen ähnlichen Vorfall gegeben. Nach mehreren sehr fairen und interessanten Begegnungen im FFVH-Verbund wird es in letzter Zeit also rauer. Immerhin, nach der Partie kam sofort ein Verantwortlicher des gegnerischen Teams zum ZCGZ und entschuldigte sich in aller Form.
Das sportliche Geschehen rückte letztlich in den Hintergrund. Nach einer guten Anfangsphase, in der der ZCGZ hinten sehr eng stand und immer wieder gefährliche Konter fuhr, gelangen den Traditionalisten zwei Treffer. Als Vorlagengeber glänzte heute insbesondere die Jan-Connection, im Abschluss schlug der doppelte Zander zu. Die Führung hielt jedoch jeweils nicht lange, da der Gegner mit Einzelaktionen zu schmeichelhaften Ausgleichstreffern kam.
Im zweiten Durchgang wirkte der ZCGZ zunehmend gehemmt und passiv, konnte sein laufintensives Spiel nicht mehr aufrechterhalten, anders als in den Vorwochen. Nicht unverdient fiel daher der frühe 3:2-Siegtreffer für den Gegner. Zwar stemmte der ZCGZ sich noch 20 Minuten lang gegen die Niederlage, wurde aber selten wirklich gefährlich. Die Schlussphase mit dem Platzverweis lassen wir an dieser Stelle unkommentiert. Nun folgt die Sommerpause, nach der noch fünf abschließende Saisonspiele anstehen.

Nachricht vom 31.05.2016 - Telekom Spieltaganalyse
Die Siegesserie ist beendet: Nach drei Erfolgen hintereinander musste der ZCGZ Traditionsverein heute zum Abschluss der Hinrunde eine 3:5-Niederlage bei Tabellenführer FG Hannover hinnehmen. Zur Halbzeit hatte es sogar nach einem Debakel ausgesehen (0:4), doch nach dem Wechsel kam der ZCGZ noch einmal auf 3:5 heran.
Durch ein Unwetter mit Donner und starkem Regen verzögerte sich der Anpfiff in Limmer zunächst. Dann folgte ein Gewitter auf dem Platz. Zwar konnte der ZCGZ 15 Minuten lang klare Chancen für den Gegner verhindern, stand aber von Beginn an mächtig unter Druck und kassierte schließlich vier Treffer vor dem Pausentee. Die FG Hannover zeigte, warum sie Spitzenreiter sind: Perfekt ineinander verzahnte Laufwege von der Präzision eines Schweizer Uhrwerks zeichnen ihr Spiel in der Offensive aus und sind kaum zu verteidigen.
In der Defensive jedoch fanden sich einige Lücken, die die Traditionalisten mit zunehmender Spieldauer immer besser auszunutzen wusste. Nach zwei Treffern von Dennis, davon einer per Kopf nach einer Ecke, stand es bei zwischenzeitlichem Gegentreffer für längere Zeit 2:5. Der Gegner erhöhte erneut den Druck, blieb aber ohne Torerfolg. Stattdessen verkürzte Ralf 5 Minuten vor Schluss auf 3:5 und schürte Hoffnung auf ein Remis im Lager des ZCGZ. Die Schlussphase war dann hektisch, es gab mehrere gelbe Karten für die FG Hannover.
Der ZCGZ Traditionsverein schließt die erste Hinrunde seiner Vereinsgeschichte also mit 9:9 Punkten und 20:16 Toren ab. Zweifellos ist dies ein achtbares Ergebnis für ein Team, das vorher nicht wusste, ob und wie es im FFVH mithalten kann. Für die zweite Halbserie wird der ambitionierte ZCGZ sicherlich eine weitere Steigerung von Leistung und Punktausbeute anstreben. Ein erstes Rückrundenspiel wird es noch vor der Sommerpause geben: In zwei Wochen wartet mit der Deutschen Hypo ein interessanter Gegner, der in der Tabelle auf Augenhöhe liegt (9:9 Punkte), im Hinspiel aber knapp die Nase vorn hatte (3:4).

Nachricht vom 23.05.2016 - Telekom Spieltaganalyse
Der ZCGZ Traditionsverein kommt in der FFVH-Liga immer besser in Fahrt. Durch ein deutliches 6:0 gegen die Superkickers fuhren die Weißhemden ihren dritten Sieg in Folge ein und feierten somit endlich ihren ersten Heimerfolg in der Mühlenberger MSV-Arena. In der Tabelle schnuppert der ZCGZ - vor Kurzem noch tief im Abstiegssumpf steckend - jetzt plötzlich und unerwartet Höhenluft.
Zum Man of the Match mutierte frühzeitig Holger Steckhan, der mit einer steckhankulären Quote von vier Treffern dem Gegner fast im Alleingang die drei Punkte stahl. Stahl ist ein gutes Stichwort, denn Dennis Stahl assistierte dem Goalgetter heute gleich mehrfach. Schon früh war die Ernte halb eingefahren, denn nach wenigen Minuten führte der ZCGZ mit 2:0 und ließ auch danach wenig anbrennen. Den Superkickers fiel es schwer, Lücken in der eng massierten Abwehr des Traditionsvereins zu finden. Mit blitzschnellen Kontern sorgte der ZCGZ dann seinerseits immer wieder für Torgefahr. Völlig ungefährlich waren die Superkickers heute zwar nicht, bei ihren besten Szenen fehlte ihnen jedoch auch hier und dort das berühmte Quäntchen Fortune. Als der Schiedsrichter zum Pausentee bat, blinkte dann schon ein 4:0 auf der Multifunktionsanzeigetafel der mit zwei Zuschauern nicht ganz ausverkauften MSV-Arena.
Nach der Halbzeit wurde es nicht spannender. Hatten im ersten Durchgang mit Simon Zander und Claudius zumindest phasenweise auch mal andere Spieler ins Tor getroffen, besaß im zweiten Durchgang 007 Holger endgültig die alleinige Lizenz zum Toreschießen und erhöhte gekonnt auf 6:0. Wissenschaftlicher vermuten, dass er heute womöglich mehr als 66% aller Tore erzielt hat. Bei sonnigen Temperaturen schraubt der Traditionsverein also sein Punktekonto auf 9:6 und sein Torverhältnis auf 17:11. Nach diesem ersten Kantersieg der Vereinsgeschichte überhaupt geht es nächste Woche zum Abschluss der Hinrunde auswärts zur FG Hannover: eine äußerst schwere Aufgabe, zu der der ZCGZ jedoch mit viel Rückenwind und Selbstbewusstsein aus seinen drei jüngsten Siegen fährt. Es ist also ein hochkarätiges Rencontre zu erwarten.

Nachricht vom 09.05.2016 - Telekom Spieltaganalyse
Mit einer unfassbaren Energieleistung hat der ZCGZ Traditionsverein das erste Fußballwunder seiner noch jungen Vereinsgeschichte vollbracht. Obwohl das Team nach frühem Platzverweis fast die ganze Partie über in Unterzahl agieren musste, gab es heute abend einen 3:1-Auswärtserfolg in der Kleefelder Klee-Arena gegen TrendID.
Mit einem trockenen Freistoß hatte der spätere Matchwinner Mirko den ZCGZ bereits früh in Führung gebracht. Dann folgte der vermeintliche Schlüsselmoment des Spiels. Ein bereits gelb vorbelasteter Verteidiger der Gäste verwechselte kurzzeitig Badminton und Fußball und beging ein Handspiel, das seinen Platzverweis zur Folge hatte. Nun musste die knappe Führung über die gesamte restliche Spielzeit gerettet werden - ein scheinbar unmögliches Unterfangen! Doch mit schier unglaublicher Moral und seiner im Winter akribisch erarbeiteten Kondition verbarrikadierte sich der ZCGZ fortan in der eigenen Hälfte und zeigte dem Gegner, wo der Frosch die Locken hat. Mit Mann und Maus wurde verteidigt, und was trotzdem durchkam, das hielt Keeper Patstar sensationell. Ob die Schüsse haltbar oder unhaltbar waren, war ihm ganz egal, er hielt einfach alles. Der Rest seines Teams konzentrierte sich darauf, jeden Ball, der ihnen vor die Flinte kam, möglichst hoch und möglichst weit wegzuschießen: eine Sorte Fußball, die als ehrlich und geradlinig bezeichnet werden darf und in seiner Einfachheit fast eine gewisse Form meisterhafter Askese darstellt.
Im zweiten Durchgang ließ der Druck des Gastgebers dann immer mehr nach. Die ohne Wechselspieler angetretenen Trendies mussten in ihrer Klee-Arena, die übrigens in schöner natürlicher Umgebung gelegen ist, ganz nah an der Eilenriede und mit dem heutigen Wetter besonders idyllisch anmutend, ja, in diesem Zentrum biologischer Schaffenskraft mussten die Trendisten ihrem hohen Anfangstempo mehr und mehr Tribut zollen. Folgerichtig setzten Holger und Dennis einen Konter zum 2:0 ab und kurz danach erhöhte erneut der kongeniale Mirko mit einem Abstoß (!) auf 3:0 - die Partie war nun wirklich eine einzige Sensation. Aber die TrendID ließ sich nicht lumpen und verkürzte per Strafstoß auf 1:3. Zu mehr reichte es jedoch nicht mehr.
Der ZCGZ zieht mit dem zweiten Sieg in Serie nun ins Tabellenmittelfeld ein. Nächste Woche ist Pfingstpause: Zeit für alle Statistiker, sich mit den bisherigen Ergebnissen des ZCGZ näher zu befassen. Nach einem 3:4 und einem 1:3 folgten spiegelsymmetrisch ein 4:3 und ein 3:1. Offenbar versucht der Traditionsverein, mit seinen Spielpartien einem geheimen Algorithmus zu folgen. Das daraus resultierende Torverhältnis von derzeit 11:11 lässt allen Verschwörungstheoretikern ausreichend Spielraum für Spekulationen. Was will der ZCGZ mit diesen auffälligen Zahlenmustern bezwecken? Kontaktaufnahme ins Weltall? Wir halten Sie an dieser Stelle wie immer auf dem Laufenden und melden uns nach der Pfingstpause wieder mit harten Fakten.

Nachricht vom 02.05.2016 - Telekom Spieltaganalyse
Ausgerechnet im Laatzener Löwenkäfig ist dem ZCGZ Traditionsverein heute der lang ersehnte Befreiungsschlag gelungen. Nach zuvor drei Niederlagen aus drei Pflichtspielen erkämpften sich die Traditionalisten am Abend mit Herz und Fortune einen 4:3 (1:2)-Auswärtssieg gegen den Eventcaterer "Partylöwe" und verbuchten somit die ersten drei Zähler auf dem Punktekonto. Zunächst hatte alles nach einem triftigen Skandalspiel ausgesehen, denn bis zum Anpfiff fehlten Platzwart, Abkreidung, Schiedsrichter, Leibchen, Spielformular und eigentlich auch alles weitere, was man erfahrungsgemäß gut bei einer Partie Fußball gebrauchen kann. Immerhin waren die Spieler beider Mannschaften gekommen, und Ball und Tore waren auch da. "Da hätten wir ja gleich in der Fanliga bleiben können", hieß es augenzwinkernd im Kader des ZCGZ. So wurde improvisiert - ohnehin eine Stärke der Traditionalisten - und Taschen als Liniengrenzen aufgestellt und mit Ulle Bock sogleich eine Legende des hannoverschen Freizeitfußballs zum neutralen Schiedsrichter erklärt.


Während des Spiels sucht der Coach im Fachblatt Rat...

Im laufenden Spielbetrieb tauchten dann aber Schiedsrichter, Platzwart und schließlich sogar Leibchen auf, und so wurde es am Ende noch ein normales Fußballspiel. Bei sommerlichen äußeren Bedingungen ging der ZCGZ alsbald mit 1:0 in Führung, ein sensationeller Seitfallzieher von Simon Zander war der Dosenöffner für die zuvor eher träge Partie. Doch noch vor der Pause musste der taktisch unsicher wirkende Traditionsverein zwei Gegentreffer hinnehmen und bekam somit die Quittung für sein zeitweise ungeordnet und passiv wirkendes Spiel.
Die zweite Halbzeit war nichts für Herzkranke. Es zeigte sich erneut: Der ZCGZ kann alles außer langweilig. Torreich, verrückt und eng war es ja schon in den vergangenen Begegnungen. Die heutige Bilanz wies am Ende sieben Tore, drei Aluminiumtreffer und jede Menge Hektik auf. Vor allem war es die Halbzeit von Ralf, der zeigte, warum ihn seine Fans liebevoll Ralledinho nennen. Mit seinen Treffern zum 2:2 und 4:2 drehte er die Partie, das 3:2 bereitete er vor. Es war die stärkste Phase der Gäste: Der ZCGZ war heiß wie Frittenfett und zeigte dem Partylöwen, wo der Frosch die Locken hat.


... und zwar mit Erfolg: Über dem ZCGZ lacht die Sonne!

Doch gegen Ende begann wieder das große Zittern in der Erich-Kästner-Arena. Wo waren die Effekte aus dem akribisch erarbeiteten Winterfitnessprogramm? Spätestens nach dem unnötigen Anschlusstreffer zum 3:4 brüllte der Löwe noch einmal richtig zum Angriff, und die Traditionalisten verpassten es, die Führung souverän nach hause zu bringen. Stattdessen kam der Gastgeber selbst in der dreiminütigen Nachspielzeit noch zu zwei Ecken. Am Ende jubelte aber der ZCGZ über seinen historischen ersten Sieg, durch den die Mannschaft jetzt in der Tabelle mit dem Partylöwen nach Punkten gleichzieht, aber aufgrund des Torverhältnisses Vorletzter der sieben Teams umfassenden Liga bleibt. Nächste Woche folgt nun der Kellergipfel gegen Schlusslicht TrendID - da ist ja jetzt schon wieder Spannung und Dramatik pur programmiert...

Notice from 2016-04-25 - Telecom analysis of match day 2
Unbelievable - tonight the ZCGZ Traditionsverein has lost his third game in a row! Against the FC gEMIDe, the final score ended up 1-3 (0-0). As our opponent was a refugee team whose players hardly speak German, our match report is written in English language today.
First half was a calm play without exciting scenes. Both teams tried to control the game by establishing a slow but confident way of playing the ochsenblase. Defense was strong on both sides as offense was leaking dangerous and surprising action. The spectators in the Mühlenberger Stadium nearly fell asleep and would have better gone collecting paper clips or fishing in the Fuchsbach. To be honest, first half was not the yellow from the egg. At least, it was a very fair game!
But second half changed everything. Especially the FC gEMIDe sped up a lot and put strong pressure on ZCGZ's goalkeeper Patstar who rescued his team several times with some tremendous saves! (PS3 experts might know where this saying is taken from!) So everything was still in butter, but in the 38th minute, all was over. The FC gEMIDe scored with a schlenzer in the long corner and only four minutes later, they put the deckel on it with a nice goal, so it was 0-2, and it was well-earned as the ZCGZ tactical setup was totally chaos now. Fortunately, the ZCGZ Traditionsverein has a very good condition as they still benefit from a very acribically designed winter fitness program, and so they managed to beat back. It was Mirko who was fouled in the box few minutes later, and so the referee had no choice but to decide for penalty. No one had hope that the penalty would turn out to a goal, because Dennis shot the penalty, and everyone knows Dennis has not succeeded scoring penaltys for centuries. But surprising everyone, Dennis did an excellent job and scored the 1-2. Everyone believed then eating a broom.
ZCGZ had strong support in the final stage of the game by two girls who shouted "Die Grünen" and "Grüne vor, noch ein Tor" with impressive hardiness. But the Traditionsverein was missing cleverness again as seen before in the previous games. In the last minutes, the FC gEMIDe even scored a third time, so the drop was sucked now. But it's jacket like trousers if you lose 1-2 or 1-3. There we have the salad: The ZCGZ is now sitting quite beautifully in the ink, facing a hard time now in the table cellar and probably receiving the red lantern soon. Next week, the opponent will be the party lion, a team that is on third rank in FFVH Liga 5. We hope that ZCGZ will perform better then, working hard in the training this week and taking the first points in its historical first away game ever in the Liga next Monday in Lovely Laatzen.

Nachricht vom 11.04.2016 - Telekom Spieltaganalyse
Ernüchterung beim ZCGZ Traditionsverein: Auch im zweiten Pflichtspiel seiner Vereinsgeschichte kassierte der noch junge Traditionsverein eine bittere Niederlage. Vor heimischer Kulisse hieß es im ersten Ligaspiel gegen die Deutsche Hypo am Ende 3:4.
Die erste schwere Hypothek gab es aber bereits vor dem Anpfiff, als mit René ein starker Kicker ausfiel. Doch zum Glück war der ZCGZ trotzdem qualitativ wie quantitativ bestens aufgestellt, und durch sein akribisch erarbeitetes Winter-Fitnessprogramm - wer hat noch nicht davon gehört? - waren alle Traditionalisten auf den Punkt perfekt vorbereitet. Nach der Pokalniederlage von letzter Woche galt es heute, gegen die Bänker von der Deutschen Hypo den Turnaround zu schaffen, das Punktekonto zu füllen und endlich den Vereins-NPV ins Positive zu drehen. Doch es kam alles ganz anders. Wie schon in der Vorwoche kam der ZCGZ nur schwerfällig ins Spiel und wurde dafür früh und konsequent bestraft. Gefühlt war gerade erst angepfiffen worden, als bereits ein 0:3 auf der Anzeigetafel in der Mühlenberger MSV-Arena prangte. Allzu einfach konnten sich die Hypothenusen in den Zweikämpfen durchsetzen und mit wenigen Pässen kaltschnäuzig die nicht vorhandene Defensive des Traditionsvereins auseinandernehmen. Dem ZCGZ fehlte in dieser Phase jegliche Cleverness und so zeigte die Deutsche Hypo dem Gastgeber, wo der Barthel den Most holt. Nun wissen wir alle, dass der ZCGZ Traditionsverein nicht der ZCGZ Traditionsverein wäre, wenn er in solchen Situationen nicht mit unbändiger Willenskraft und nicht für möglich gehaltener Moral zurückschlagen würde. Bereits vor der Pause markierte Claudius das 1:3 und entzündete somit die Flamme der Offensivleidenschaft in seinem Team. Kurz nach dem Wechsel war es Mirko, der auf 2:3 verkürzte. Und schon war es wieder spannend wie am vergangenen Montag. Der ZCGZ kann anscheinend nur Drama, für Langeweile muss man in andere Stadien gehen. Jetzt ging es nicht mehr um die Wurst, nein, jetzt ging es um den ganzen Grill!
Mitten in die Sturm- und Drangphase des Heimteams fiel dann ein Elfmeterpfiff gegen den ZCGZ. Geschickt hatte sich der gegnerische Stürmer bei einer sauberen Abwehraktion des souveränen ZCGZ-Keepers Patstar eingefädelt und das Ganze mit einem markerschütternden Urschrei garniert. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt und bald hieß es 2:4. Natürlich ließen sich die Traditionalisten davon nicht weiter beeindrucken, sie bestimmten nun klar das Spiel und pressten weiter. Die Deutsche Hypo hingegen war konditionell am Ende und hatte überhaupt nichts mehr entgegenzusetzen, doch zu selten kam der ZCGZ zu klaren Chancen, und die vorhandenen Möglichkeiten wurden nicht verwertet. In der Schlussphase mussten dann zweimal Spieler der Deutschen Hypo aufgrund schwerer Verletzungen lange auf dem Boden liegen bleiben, doch glücklicherweise ereigneten sich plötzlich spontane Wunderheilungen biblischen Ausmaßes und so hüpften die Betroffenen im nächsten Augenblick wieder wie junge Rehe über den saftgrünen Rasen in Mühlenberg. So fehlte am Ende auch die Zeit, und der ZCGZ kam nur noch zum 3:4-Anschlusstreffer durch Simon Z.
Nach der erneuten Niederlage richtet sich der Blick des ZCGZ Traditionsverein nun in den Tabellenkeller. Für den Abstiegskampf müssen jetzt alle Kräfte mobilisiert werden, und zwar am besten schon beim nächsten Punktspiel in zwei Wochen. Dann ist mit dem Flüchtlingsteam FC gEMIDe allerdings ein äußerst starker Kontrahent zu Gast in der heimischen ZCGZ-Arena in Mühlenberg.

Nachricht vom 04.04.2016 - Telekom Spieltaganalyse
Im ersten Pflichtspiel seiner Vereinsgeschichte hat der ZCGZ Traditionsverein nur um Haaresbreite eine faustdicke Pokalüberraschung verpasst. Beim hochhaushohen Favoriten Kickers 07 Langenhagen kassierten die Traditionalisten den entscheidenden Gegentreffer erst in den Schlussminuten und mussten sich mit 2:3 geschlagen geben.


Du kommst hier net rein! (K)eine Chance den tieffliegenden Bällen.

In den ersten 20 Minuten diktierte allerdings zunächst der Gastgeber aus der dritten Liga das Spielgeschehen. Mit rasantem Tempo und einem druckvollen Spielkonzept brachten die Schwarzgelben den Außenseiter ein ums andere Mal ins Wanken. Der ZCGZ präsentierte sich unsicher. Obwohl sie kein Eintrittsgeld bezahlt hatten, führten sich die Traditionalisten auf wie Zuschauer und betrachteten passiv das eloquente Spiel der Kickers. Insbesondere in den Zweikämpfen war kaum Körpereinsatz zu sehen, als müsste sich der ZCGZ erst vorsichtig an die neue Freizeitliga herantasten. Glücklicherweise hatten die Langenhagener ihre Schuhe noch nicht feinjustiert, jedenfalls schossen sie zeitweise meilenweit am Tor vorbei, als seien irgendwo dahinter Zielscheiben aufgehängt, die für das menschliche Auge unsichtbar, für die Kickers aber äußerst attraktiv waren. Dann fiel das 1:0 für den Außenseiter. Keiner weiß genau, wie es geschah: Irgendwie zwangen Dennis und Holger die Kirsche Richtung Torlinie, und dort zerstreute dann ein Gegenspieler jeden Zweifel und bugsierte die Pille mit einer misslungenen Rettungsaktion endgültig ins Netz. Doch schon kurze Zeit später drehten die Kickers das Spiel und führten nach starken Treffern verdient mit 2:1. Doch noch vor der Pause begann sich das Blatt langsam zu wenden. Der Gastgeber musste schon jetzt seinem hohen Anfangstempo mehr und mehr Tribut zollen, während der ZCGZ dank seines akribisch ausgearbeiteten Winter-Fitness-Programms - erwähnten wir dieses nicht schon einmal an dieser Stelle? - beständig blieb und sogar zulegen konnte. Bald schon lag der Ausgleich in der Luft: der starke Gerrit zirkelte das runde Leder an den linken Pfosten.


Dynamik pur, rassige Zweikämpfe - das ist der FFVH-Pokal.

Nach der Pause war der ZCGZ dann das bessere Team. Die Partie wurde nun ein echter Pokalfight: rassig und schnell, kämpferisch und intensiv, es ging spitz auf Knopf zu! Immer stärker drängten die Traditionalisten auf den verdienten Ausgleich, doch die Kickers blieben mit brenzligen Kontermanövern gefährlich. Tapfer wie die Ents in der Schlacht von Isengart widersetzte sich der ZCGZ dem frühen Pokalaus und kam tatsächlich zum 2:2 durch einen sensationellen Freistoß von Simon Zander. Mal ehrlich: Der Cristiano Ronaldo mag ein passabler Freistoßschütze sein, aber dieser Hammer von Simon Zander heute, nein, da kann der Portugiese einfach nicht mithalten. Die Schlussphase war nichts für Herzkranke. Jeder konnte gewinnen: Die Online-Wettbörsen zogen bereits ihre Wettangebote zurück, denn es war unmöglich zu erraten, wer hier noch den Lucky Punch setzen würde. Die besseren Chancen besaß auch jetzt der Außenseiter, der inzwischen auch viel selbstbewusster in die Zweikämpfe ging und die Kreise des Kontrahenten viel effektiver störte als im ersten Durchgang. Viele Chancen, wenig Glück: einmal zielte Holger knapp daneben, ein anderes Mal hob Claudius den Ball frei vorm Torwart über das Gehäuse. Die Entscheidung in diesem Krimi war letztlich dem Drittligisten vorbehalten. Ein brillanter Konter über den pfeilschnellen Joshua drei Minuten vor Schluss endete mit einem Querpass auf den zweiten Pfosten, wo ein Kicker freistand und mühelos einnetzen konnte. Der Jubel war groß, die Erfahrung der sympathischen Kickers aus Langenhagen hatte sich in einer harten, schnellen aber fairen Partie am Ende durchgesetzt.
Der ZCGZ Traditionsverein tritt nun nächste Woche in seinem mit Spannung erwarteten ersten Liga-Heimspiel gegen die Deutsche Hypo an. Langenhagen muss indes zur Hannover Rückversicherung, wo mit Filippo ein ehemaliger Spieler der ZCGZ-Vorgängervereine Woche für Woche seine Klasse zeigt.

Nachricht vom 19.03.2016 - Telekom Spieltaganalyse
Gleich im ersten Testspiel seiner Klubgeschichte konnte der neu gegründete ZCGZ Traditionsverein einen Achtungserfolg einfahren. Mit einem 3:1 (1:0) bei dem zwei Staffeln höher spielenden SV Kickers Langenhagen endete die Partie in der Konrad-Adenauer-Arena vor insgesamt zwei Zuschauern.
Den ersten großen Unterschied zu früheren Fanliga-Zeiten spürten die Traditionalisten schon zu Spielbeginn. Während in der Fanliga kaum ein Spiel jemals pünktlich angepfiffen worden ist, pfiff der souverän agierende Schiedsrichter Ümit das Rencontre bereits 13 Minuten vor der angesetzten Zeit an. Die Anfangsphase gehörte dem Gastgeber, der ein druckvolles Offensivspiel aufzog. Der pfeilschnelle Neuner Joshua war kaum zu bremsen, und auch die beiden dunkelhäutigen Mittelfeldspieler brachten Schwung und Tempo in das variable Spiel der Langenhagener. Doch ZCGZ-Keeper Patstar brillierte in gewohnter Manier und entschärfte ein ums andere Mal die hochwertigen Chancen. Mit zunehmender Spieldauer bekam der Traditionsverein sein erstes Auswärtsspiel besser in den Griff. Ulrich und Mirko bauten umsichtig das Spiel auf, auf den Außenpositionen sorgten Lümmel, Claudius und Jan P. für Stabilität. Vorne erhöhten die brandgefährlichen Stürmer wie Jungspund Simon Z. oder Tormaschine Holger die Schlagzahl - und folgerichtig gelang dem ZCGZ die inzwischen nicht unverdiente Führung.


Ein erster Erfolg: Ohne Gegentor geht es in die Katakomben.

Nach dem Pausentee kam es zur Schlüsselszene des Spiels, als ein Versuch des gewohnt schussstarken Ralf zunächst abgeblockt wurde. Der unwiderstehliche Dennis, der bereits das erste Tor erzielt hatte, schnappte sich den Ball und jonglierte ihn mit der Virtuosität einer Zirkusballerina auf der äußersten Außenkante der Torauslinie entlang. Allen Reklamationen des gegnerischen Teams zum Trotz ließ der Schiedsrichter die Partie weiterlaufen und so brachte Dennis die Ochsenblase schließlich im gegnerischen Gehäuse unter. Ob der Ball nun im Aus war oder nicht - diese Milimeter-Angelegenheit hätte wahrscheinlich noch nicht einmal das in Langenhagen noch nicht installierte Hawk-Eye klären können. Für den einen oder anderen Beobachter mag es eine beruhigende Erkenntnis sein, dass auch im digitalen Zeitalter der elektronischen Revolution noch einfache Streitfragen des Real Life ungeklärt bleiben. Wie dem auch sei, dem 2:0 folgte bald das 3:0 - ein schöner Treffer von Mirko - und das Spiel schien entschieden. Doch der erfahrene Drittligist hatte noch längst nicht alle seine Trümpfe ausgespielt und zeigte in der hochwertigen Schlussphase noch einmal seine ganze Klasse. Die erneute Tempoverschärfung des Gastgebers erwies sich als Lackmustest für die Standfestigkeit des ZCGZ-Abwehrriegels. Zum Glück gehören Moral und Kampfgeist zu den Kardinaltugenden der Traditionalisten, und das akribisch erarbeitete Winter-Fitnessprogramm des Trainerteams hat Kondition und Physis des ZCGZ auf ein schier unmenschliches Maß gehoben.


Niehaus dirigiert, Zander und Behr machen den Raum dicht.

So wurde diese Probe weitgehend bestanden, denn nur einmal durchbrachen die Langenhagener das Bollwerk. In persona war es erneut Joshua, der ein eindrucksvolles Solo mit einem phantastischen Tor krönte und somit für den 1:3-Endstand sorgte. Es bleibt unverständlich, warum Jogi Löw weiterhin keinen echten Mittelstürmer für Frankreich im Kader hat, wo doch allein das heutige Spiel ein Überangebot an torgefährlichen Fußballspielern in der Bundesrepublik nachgewiesen hat.
Nach der heutigen Partie gegen einen schweren, aber auch fairen und sympathischen Gegner richtet sich der Blick des ZCGZ nun auf die Pokalpartie in gut zwei Wochen, die pikanterweise auf dem gleichen Platz gegen den gleichen Kontrahenten stattfinden wird. Und so übten sich die Verantwortlichen des Traditionsvereins bereits in Warnungen, das heutige Ergebnis nicht überzubewerten. "Jetzt bloß nicht in Sicherheit wiegen", entfuhr es beispielsweise Abwehrmann Ulrich, und Claudius legte nach mit: "Im Pokal legen die alle eine Schippe drauf." Allen interessierten Zuschauern sei bereits jetzt verraten, dass die spannende Pokalpartie am 4. April auf 18.30 Uhr vorverlegt wurde. Hintergrund ist vermutlich eine geplante Live-Übertragung auf ARD, die nach dem attraktiven Kick von heute von Experten für wahrscheinlich gehalten wird und nach den heute gezeigten Leistungen beider Teams sicherlich auch mehr als gerechtfertigt wäre.

Nachricht vom 27.02.2016 - Das gibt es doch gar nicht...
Der Start in die erste FFVH-Saison rückt endlich näher für den ZCGZ Traditionsverein. Bei der Pokalauslosung zog der ZCGZ ein kurioses Los, am 4. April geht es zu den Kickers Langenhagen aus Staffel 3 - doch dort tritt der ZCGZ zwei Wochen vorher bereits zum Testspiel an. Von "sauber" bis "Scheißlos" reichten daher die unterschiedlichen Reaktionen im Traditionsverein.
Eine Woche später wird der ZCGZ dann vor heimischer Kulisse sein historisches erstes Punktspiel in Staffel 5 austragen. Gegner ist die gefürchtete Deutsche Hypo, die bereits über Erfahrung im FFVH verfügt. Mit maximaler Konzentration werden sich die Traditionalisten auf diese Partie vorbereiten und hoffen auf ein ausverkauftes Stadion. Kurz danach geht es anspruchsvoll weiter, dann wartet das starke Flüchtlingsteam FC gEMIDe auf den ZCGZ.
Die Pokalauslosung ergab auch einen echten Pokalknüller. Mit Hannover 07 und den Allstars (beide Staffel 4) treffen zwei ruhmreiche Teams aus der Fanliga Hannover aufeinander. Hannover 07, der Vizemeister von 2007, damals im Titelkampf in zwei dramatischen Spielen knapp gescheitert an den Roten Zwiebeln, wird den Meister von 2011 herausfordern. Dabei gilt es, eine alte Schmach auszugleichen: Im letzten Fanligajahr hatten die Allstars das Team von 07 mit 12:0 geradezu vom Platz geschossen. Durch das Ende der Fanliga gab es dann keine Chance mehr auf eine Revanche - was sich nun ändert...

Nachricht vom 26.02.2016 - Hallo, Welt! Hier ist der ZCGZ!
Der ZCGZ Traditionsverein ist Ende 2015 als gemeinsames Projekt dreier ehemaliger Mannschaften der Fanliga Hannover gegründet worden. Das ZCGZ steht dabei für "Zusammenschluss aus Chaostruppe, Gurkentruppe und Zwiebeln". Die Gurkentruppe spielte von 2002 bis 2005 in der Fanliga und wurde unter anderem im Jahr 2003 Vizemeister. In jenem Jahr startete dann die Chaostruppe in den Spielbetrieb und blieb der Liga bis zu ihrem Ende 2013 treu. Letzteres gilt auch für die Red Onions: Die Zwiebeln waren 1997 gestartet waren und gewannen später dreimal die Meisterschaft.
Durch die zungenbrecherische Abkürzung ZCGZ versuchen die Traditionskicker ihre Gegner bereits vor Anpfiff jeglicher Partien zu verwirren, um an alte Erfolge aus Fanligazeiten anknüpfen zu können.